§ 9 BFSG Allgemeine Pflichten des Einführers

  1. Der Einführer darf nur Produkte in den Verkehr bringen, die die Barrierefreiheitsanforderungen der nach § 3 Absatz 2 zu erlassenden Rechtsverordnung erfüllen.
  2. Der Einführer darf ein Produkt erst in den Verkehr bringen, wenn
    1. der Hersteller das Konformitätsbewertungsverfahren gemäß Anlage 2 durchgeführt hat,
    2. der Hersteller die gemäß Anlage 2 erforderlichen technischen Unterlagen erstellt hat,
    3. das Produkt mit der CE-Kennzeichnung nach § 19 versehen ist,
    4. dem Produkt die Gebrauchsanleitung und Sicherheitsinformationen beigefügt sind und
    5. der Hersteller die Pflichten nach § 7 Absatz 1 und 2 erfüllt hat.
  3. 1Hat ein Einführer Kenntnis davon oder Grund zur Annahme, dass ein Produkt die Barrierefreiheitsanforderungen dieses Gesetzes nicht erfüllt, darf er dieses Produkt erst in den Verkehr bringen, wenn die Konformität hergestellt worden ist. 2Wenn das Produkt den Barrierefreiheitsanforderungen nicht genügt, informiert der Einführer außerdem den Hersteller und die Marktüberwachungsbehörden darüber.
  4. Solange sich ein Produkt im Verantwortungsbereich des Einführers befindet, muss dieser dafür sorgen, dass die Lagerungs- oder Transportbedingungen die Übereinstimmung des Produkts mit den Barrierefreiheitsanforderungen der nach § 3 Absatz 2 zu erlassenden Rechtsverordnung nicht beeinträchtigen.
  5. § 6 Absatz 4 und 5 gilt entsprechend.

BFSG mit letzter Änderung durch Art. 32 vom 13.05.2024 (BGBl. I Nr. 149 S. 34).

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Was regelt § 9 BFSG Allgemeine Pflichten des Einführers?

Importeure dürfen nur konforme Produkte in Verkehr bringen; sie müssen prüfen, ob das Konformitätsverfahren abgeschlossen ist, eine EU-Konformitätserklärung vorliegt und Kennzeichnung korrekt ist. Importbedingungen dürfen die Konformität nicht beeinträchtigen.

  • Nur Produkte in Verkehr bringen, wenn Herstellerpflichten erfüllt sind.
  • Kopie der EU-Konformitätserklärung 5 Jahre aufbewahren.
  • Sicherstellung geeigneter Lager- und Transportbedingungen.